Top 10 SciFi Literatur

Top 10 Empfehlungen von Science Fiction Büchern. Wo soll ich da anfangen, wo die Grenze ziehen? Ziehe ich André Norton einer Ursula K. LeGuin vor? Nenne ich Crichton oder Schätzing? Die Entscheidung, welche Bücher ich hier empfehlen soll, war schwieriger als bei allen anderen Medien. Zum ersten, weil ich sehr viele Bücher gelesen habe. Zum anderen, weil die Unterschiede und Geschmäcker hier mit Sicherheit größer sind. Die folgende Liste spiegelt meine persönlichen Favoriten wieder, die ich sowohl Einsteigern wie auch Kennern empfehlen würde.

Science-Fiction Literatur Top 10

  • André Norton: Cat’s Eye
    Stellvertretend für das Werk von André (eigentlich Alice Mary) Norton, die als erste Frau in die Science Fiction Hall of Fame aufgenommen wurde. Ein junger Mann aus dem ärmlichen Dipple wird in den Handel mit exotischen Tieren verwickelt und entdeckt plötzlich einen Ausweg aus dem ihm vorbestimmten Leben.
  • Markus Heitz: Collector
    Ein für sich stehendes, episches Abenteuer, das vor allem Freunde von Mass Effect ansprechen dürfte.
  • Cixin Liu: Spiegel
    Ein kurzes Denkabenteuer über einen Supercomputer, der alles sieht. Einfach und philosophisch.
  • Michael Crichton: DinoPark
    Ist es ein Thriller, ist es Science-Fiction? Als alleinstehendes Buch ist es ein dystopisches Mahnmal, darüber, was passiert, wenn man Gott spielt.
  • Alfred Bester: Demolition
    Eine Kriminalgeschichte in einer Zukunft, in der es eigentlich keine Morde mehr gibt und dennoch ein Geschäftsmann versucht, den perfekten Mord zu begehen. Allein aufgrund der unterschiedlichen perspektiven von Mörder und Ermittler sehr spannend.
  • Robert A. Heinlein: Ein Mann in einer fremden Welt
    Ein von Marsianern aufgezogener Mensch kehrt auf die Erde zurück. Faszinierende Gesellschaftsstudie, die unter anderem die erste polyamore Subkultur beeinflusste. Leider seit der Verfilmung von Starship Troopers etwas in Vergessenheit geraten.
  • Arthur C. Clarke: Die letzte Generation
    Weniger bekannt, als Clarkes 2001: Odysee im Weltraum. Aber spannender. Die außerirdische Rasse der Overlords landet auf der Erde und verspricht Wohlstand und Frieden. Ihre wahren Pläne offenbaren sich erst im Verlauf der Zeit.
  • Ursula K. Le Guin: Planet der Habenichtse
    Auch „Die Enteigneten“. Eine positive Utopie, in der in zwei Handlungssträngen parallel die Gesellschaft des wohlhabenden Urras und des enteigneten Anarres porträtiert werden. Mittels der zwischen den Welten stehenden Figur des Physikers Shevak.
  • Neal Stephenson: Snow Crash
    Eine Dystopie mit Mafia und Samuraischwertern. Und selbstverständlich Drogen und Cyberspace. Gut recherchiert, spannend und schnell erzählt mit Bildern, die hängenbleiben.
  • Rainer Fuhrmann: Planet der Sirenen
    Im Angesicht einer fremden Zivilisation erfährt eine Gruppe raumfahrender Menschen, was es heißt, Mensch zu sein. Aus der Feder von einem der bedeutendsten Science-Fiction-Autoren der DDR.